17.02.2025 — Michelle Bittroff. Quelle: Verlag Dashöfer GmbH.
Fünfzehnmal größer als das mittelalterliche London, in ihrer Blütezeit mit 10.000 buddhistischen Tempeln, Klöstern und buddhistischen Heiligtümern ausgestattet und jahrhundertelang Sitz einer reichen Dynastie mitten im heutigen Myanmar: Die Rede ist von der Tempelstadt Bagan. Zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert stieg sie zur Weltstadt auf – bis sie wenig später dem Untergang geweiht war.
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Von „Kupferland“ über „Zerbrecher der Feinde“ bis hin zu „ausgedörrtes Land“ – Bagan hatte im Laufe seiner langen Geschichte schon einige eindrucksvolle Namen. Letzterer trifft vor allem auf die trockene Steppenlandschaft zu, die sich um die Tempel ausbreitet. Fest steht: All diese Namen erzählen von unermesslichen Reichtümern, grandioser Architektur und einer reichen Vergangenheit. Schauen wir uns die Geschichte von Bagan einmal genauer an.
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Bagan war nicht nur das politische Zentrum eines riesigen Reiches, sondern auch das spirituelle Herz des Landes. Ihre Blütezeit erlebte die Stadt unter König Anawrahta, der 1044 den Thron bestieg. Als erster buddhistischer Herrscher Myanmars führte er den Theravada-Buddhismus ein und verdrängte alte Glaubensvorstellungen wie den Schlangenkult. Seine Nachfolger setzten den Bau unzähliger Tempel fort, so dass Bagan zu einem einzigartigen religiösen Zentrum wurde. Die Stadt wurde zum Wallfahrtsort und Anziehungspunkt für Gelehrte und Pilgernde aus aller Welt. Und die günstige Lage am Irrawaddy-Fluss, an dem sich damals die Handelswege aus China und Indien kreuzten, ließ den Reichtum Bagans stetig wachsen.
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Ein Highlight von Bagan: Die Shwezigon-Pagode, die Sie ganz oben im Bild sehen, auch „Mutter aller Pagoden“ genannt, war stilbildend für spätere Tempelbauten in Myanmar. Der Bau der Shwezigon-Pagode wurde 1059 unter König Anawratha begonnen, aber erst unter seinem Sohn König Kyanzittha im Jahr 1090 fertiggestellt und er beeindruckt mit sogenannten goldenen „Stupas“ und anderen kunstvollen Verzierungen, soweit das Auge reicht.
Unter den vielen beeindruckenden Bauwerken Bagans ist der Ananda-Tempel (links zu sehen) einer der größten und zugleich ältesten. Er wurde 1105 unter König Kyanzittha erbaut. Der Tempel vereint indische und birmanische Elemente und besticht durch seine symmetrische Struktur sowie die vier großen Buddha-Statuen im Inneren. Außerdem finden sich 1472 Terrakotta-Reliefs an den Außenmauern des Tempels, der insgesamt eine Höhe von ca. 50 Metern misst. Zwar wurde die Kuppel erst 1990 vergoldet, doch sein Anblick lockt schon aus der Ferne viele Besuchende an.
Ab Mitte des 13. Jahrhunderts begann der Niedergang Bagans. Die Stadt, die einst eine der größten Metropolen des Mittelalters war, geriet zunehmend unter Druck. Die hohen Kosten für den Erhalt der unzähligen Tempel und religiösen Bauten belasteten das Königreich schwer. 1287 fiel Bagan schließlich den einfallenden Mongolen unter Kublai Khan zum Opfer. Die Eroberung markierte das Ende des einst so mächtigen Königreichs. Auch wenn Bagan seitdem nie wieder seine frühere Bedeutung erlangte, zeugen die noch heute über 2.000 erhaltenen Tempel und Pagoden von seiner einstigen Pracht.
Sie wollen die Dimensionen der historischen Stätte in ihrer ganzen Pracht erfassen? Dann stellen Sie sich vor, die Sonne geht gerade über dem Horizont auf, die sengende Hitze des Tages lässt das weite Land noch unberührt, und unter Ihnen liegt die jahrtausendealte Tempelanlage. Dann erleben Sie gerade eine der magischsten Arten, Bagan zu erkunden: Nämlich bei einer Ballonfahrt bei Sonnenaufgang, der die goldenen Stupas zum Leuchten bringt und Ihr Herz höherschlagen lässt.
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